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Informer verhaftet: Hat 20 Jahre lang täglich "Guten Morgen" in sein Tagebuch geschrieben

28. September 2025 ← Zurück zu allen Meldungen

Ein langjähriger Geheimdienst-Informer der GRU wurde identifiziert und festgenommen, nachdem er seine täglichen Berichte seit 20 Jahren per Post einwarf. Die gesammelten Daten der letzten zwei Jahrzehnte enthielten exakt einen Satz: "Guten Morgen."

Der 71-jährige pensionierte Postbeamte Wiktor hatte ab 2004 täglich einen Brief an die GRU-Zentrale in Moskau geschickt. Der Brief enthielt immer dasselbe: ein einzelnes Blatt Papier mit der Aufschrift "Guten Morgen." Die Postleitzahl war stets dieselbe – 119991, die der GRU-Zentrale.

"Wir dachten zuerst, es handle sich um einen Code. 'Guten Morgen' könnte stehen für 'Gute Nachrichten aus Orjol'. Aber nach 7.300 Briefen war klar: Es war wirklich nur 'Guten Morgen'", so der Chef der Human Intelligence, Oberst Kowalew.

Die Auswertung der Briefe ergab weitere interessante Muster: Die Briefumschläge wurden immer pünktlich vor 10:00 Uhr aufgegeben. "Das zeigt eine bemerkenswerte Disziplin. Kein einziger verspäteter Brief in 20 Jahren."

Wiktor selbst war überrascht von der Aufmerksamkeit: "Ich habe jeden Morgen an meine Frau gedacht und gesagt: Guten Morgen. Dann auf einen Zettel geschrieben und in den Briefkasten geworfen. Meine Frau hat mich immer komisch angeguckt, aber sie hat gesagt, was soll's."

"In 20 Jahren 7.300 mal 'Guten Morgen' geschrieben. Das ist mehr als manche unserer Auslands-Quellen sagen." – Oberst Kowalew

Die GRU hat den Informanten in den Ruhestand entlassen. Er wird ab sofort weiterhin täglich berichten, jedoch unter einem neuen Decknamen: "Der Grüßende."

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